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Archive for the ‘Netbook’ Category

IFA 2009: Das Samsung N510 – 12 Zoll Nvidia ION Netbook und das N140 – der NC10 Nachfolger

September 6, 2009 Leave a comment
Das N510, ein 12 Zoll NVidia ION Netbook von Samsung ist für mich das Messehighlight. 

Neben dem bekannten Intel Atom Prozessor sorgt ein NVidia ION Chip für die Grafikeschleunigung. Damit steht genügend Performance für die höhere Auflösung, Fenstereffekte und Videodarstellung zur Verfügung. Wie der ruckelnde 3DMark 2006 zeigt, ist es für Spiele weiterhin ungeeignet. 
Trotzdem ist für mich das N510 die beste Kombination für ein portables Gerät. Es ist schnell genug für Alltagsaufgaben wie Internet, EMail, Video schauen oder auch Texte schreiben. Dabei bleibt es mit 1,4kg noch leicht genug. Der matte Bildschirm mit 1366×768 Pixeln ist nun ausreichend groß.

Das Design ist wieder einmal sehr ansprechen und wie auch die Qualität sehr hoch. Das N510 ist ab sofort bei Amazon für 499 Euro erhältlich.

Bei dem Preis stellt sich natürlich die Frage nach dem Sinn. In den Sonderangeboten erhält man für den selben Preis auch schon 15 Zoll Geräte mit Windos Vista/7 die deutlich schneller sind.

Als alleiniges Gerät kann ich selbst ein 12 Zoll Netbook nicht empfehlen. Aber als mobiles Zweitgerät ist es ohne Einschränkungen nutzbar. Vergleichbare Subnotebooks kosten problemlos 1000 Euro mehr, werden aber auch nicht anders genutzt.

Ich mache mal folgende Rechnung auf: Wenn man sich für 1.200 – 1.300 Euro ein Spielenotbook kaufen würde, kann man das selbe Geld auch in einen 800 Euro Desktop und ein 500 Euro Netbook investieren. Der Desktop ist spielbarer und das Netbook portabler als der Kompromis.

Gleich daneben gibt es den Nachfolger meines NC10 zu sehen, das N140.

Viele auf dem Samsung Stand gezeigten Netbooks sind schon mit Windows 7 ausgestattet, allerdings werden diese Geräte erst ab dem offiziellen Marktstart von Windos 7 am 22. Oktober damit erhältlich sein. Vorher laufen sie noch unter Windows XP.

Categories: IFA, Netbook

Hilfe bei Problemen mit Intel-Grafik in Ubuntu Jaunty

May 8, 2009 Leave a comment

Immer wieder wird von Performance-Einbrüchen in Ubuntu Jaunty bei Verwendung des Intel Treibers berichtet.

Auf der Wiki-Seite von Ubuntu.com werden Anleitungen zum Beheben dieser Probleme bereit gestellt.

Synchronisieren mit Unison – Dateien oder Verzeichnisse auslassen

May 7, 2009 Leave a comment

Vor kurzen habe ich zu Unison zwei Artikel veröffentlicht:

Netbooks und Notebooks synchronisieren mit Unison
Mehr als ein Verzeichnis mit Unison abgleichen

Soll ein bestimmtes Verzeichnis synchronisiert werden, aber bestimmte enthaltene Dateien oder Verzeichnisse nicht, können diese ebenfalls angeben werden.

Dazu ändere ich die Konfigurationsdatei “/home/steffen/.unison/default.prf” in:

# Unison preferences file
root = /home/steffen
root = ssh://steffen@192.168.178.25//home/steffen

path = Dokumente
path = .tomboy
ignore = Path Dokumente/NichtSynchronisieren.doc

Wichtig ist, dass das P von Path groß geschrieben ist.

Es werden die Verzeichnisse /home/steffen/Dokumente und /home/steffen/.tomboy synchronisiert. Die Datei /home/steffen/Dokumente/NichtSynchronisieren.doc wird dabei ausgelassen.

Neben der Angabe von Verzeichnissen und Dateien können noch Muster (Pattern) für das Synchrnisiern und Auslassen benutzt werden. Weitergehende Informationen befindenden sich dazu in der Dokumentation.

Nach dem Speichern und Neustarten von Unison steht das geänderte Profil in der grafischen Oberfläche zur Verfügung.

Test von Windows 7 RC auf Netbooks

May 6, 2009 Leave a comment

Golem.de hat Windows 7 auf dem Netbook Asus EeePc 1000 H Go getestet.

Das Urteil von Golem.de fällt im Vergleich zu Windows Vista durchaus positiv aus. Es startet schneller und läuft sogar einigermaßen flüssig, bis mehr als eine Anwendung gestartet wird.

Allerdings fehlen noch ein paar Treiber und Bluetooth und UMTS lassen sich im Gegensatz zu XP nicht abschalten. Auch ist der verbleibende Platz für Fenster durch das andere Design wesentlich kleiner geworden.

Mein Meinung
Einige Fortschritte gegenüber Vista sind wirklich erkennbar. Aber wie sieht der Rest aus?

In der späteren Variante für Netbooks soll es nicht möglich sein mehr als 3 Programme zu starten. Kann das Microsoft wirklich ernst meinen? Meine Anwendungen, die immer laufen sind: Firefox, Thunderbird, Pidgin, Skype und dann kommen noch mindestens 2-3 dazu. Also liege ich deutlich über der Grenze. Wahrscheinlich kann man für etliche Euro die Sperre aufheben.

Ein weiterer Nachteil ist, dass Verschlüsselung nur in der Ultimate Variante an Bord ist. Diese kostet aber wahrscheinlich noch mal weit über 100 Euro Aufpreis und lässt dann auch nur die Verschlüsselung der kompletten Festplatte zu.

Gegenüber Linux Distributionen fällt auch Windows 7 weit ab. Moderne Distributionen wie Ubuntu sind wesentlich schneller, von Hause mehrsprachig, verfügen über verschiedenste Varianten der Verschlüsselung, sind einfach kleiner und sicherer.

Im Gegensatz zu Windows ist man auch im Design variabler, die Oberfläche ist sehr einfach eigenen Wünschen anpassbar. Beispielsweise kann man zwischen KDE und Gnome als Desktop wählen, ein Dock wie bei MAC OS X installieren und verschiedenste sinnvolle Desktopeffekte benutzen. Ein weiteres Highlight von Ubuntu ist der Netbook Remix von Ubuntu. Damit wird der Platz auf dem Desktop besser ausgenutzt.

Der einzige Vorteil von Windows ist für mich die bessere Spieleunterstützung. Doch dieses Argument trifft für Netbooks sowieso nicht zu.

Mein Fazit
Es gibt wirklich keinen Grund auf einem Netbook Windows 7 zu verwenden. Linux Distributionen wie Ubuntu 9.04 sind wesentlich moderner schlanker und schneller. Dazu noch besser ausgestattet.

Die Hauptprobleme von Windows sind, dass jede neue Version ein verändertes Bedienkonzept mitbringt, da es nur ein Verkaufsargument ist und nicht der besseren Bedienung dient. Es werden einfache Funktionen unglaublich aufgebläht um sich von Mitbewerbern abzugrenzen. Wichtige Funktionen sind dafür aber nicht enthalten, diese sollen ja extra bezahlt werden.

Categories: Netbook, Windows 7

Neuer 11.6 inch EeePc noch diesen Monat

May 5, 2009 Leave a comment

Digitimes.com berichtet, dass Asus noch diesen Monat einen 11.6 inch EeePc vorstellen will. Das Gerät soll den Spezifikationen eines 10. inch EeePc entsprechen.


Asus Präsident Jerry Shen erwartet, dass die diesjährigen Verkaufsanteile des neuen 11.6 inch 30% betragen, während die des 10 inch auf 50% geschätzt werden.

Falls es sich bewahrheitet, dass das Gerät sonst einem 10 Zoll EeePc entspricht, kann man auf gute Preise und vor allem auf vollständige Kompatibilität mit Ubuntu hoffen.

Und noch zur Größe, wenn man ehrlich ist passt in das Gehäuse des 1000H auch schon ein 11.6 Zoll Display. Nur der Displayrahmen müsste dünner gestaltet werden. Für mich wäre ein solches Gerät wirklich perfekt, da mir die 12 Zoll Geräte wie der NC10 schon wieder zu groß und zu schwer sind.

Categories: Netbook, News

Mehr als ein Verzeichnis mit Unison abgleichen

May 1, 2009 1 comment

In meinem letzten Artikel Netbooks und Notebooks synchronisieren mit Unison habe ich gezeigt, wie Unison Verzeichnisse zwischen zwei Rechnern synchronisieren kann. Jetzt gehe ich darauf ein, wie mehr als ein Verzeichnis synchronisiert wird.

Profildateien
Unison speichert alle Einstellungen zur Synchronisierung in Profildateien. Diese können erweitert werden. Das Standardprofil befindet sich in der Datei “/home/steffen/.unison/default.prf”.

Es können neben dem Standardprofil noch weitere Profile angelegt werden. Diese haben die Dateiendung “.prf” und der Dateiname ist der Profilname.

Änderung des Standardprofiles
Als erstes bearbeite ich mit einem Text-Editor folgende Datei “/home/steffen/.unison/default.prf”. Die versteckten Verzeichnisse können im Dateimanager mit Strg+H angezeigt werden.

Die Datei hat seit dem letzten Artikel folgenden Inhalt:

# Unison preferences file
root = /home/steffen/dokumente
root = ssh://192.168.178.25//home/steffen/dokumente

Es sollen nun zusätzlich die Tomboy Notizen, die im Verzeichnis .tomboy liegen synchronisiert werden. Dazu ändere ich die Konfigurationsdatei in:

# Unison preferences file
root = /home/steffen
root = ssh://steffen@192.168.178.25//home/steffen

path = Dokumente
path = .tomboy

Im Unterschied zu vorher gebe ich ein Root-Verzeichnis an. Jedes Verzeichnis oder jede Datei welche synchronisiert werden soll, wird mit dem zusätzlichen Schlüsselwort path angegeben.

Die path-Angabe bezieht sich relativ zum in root angegebenenen Verzeichnis. Nur die in path angegebenen Verzeichnisse bzw. Dateien werden nun synchronisiert.

Nach dem Speichern und Neustarten von Unison steht das geänderte Profil in der grafischen Oberfläche zur Verfügung.

Netbooks und Notebooks synchronisieren mit Unison

April 30, 2009 1 comment

Die meisten Nutzer werden sicherlich ein Netbook oder Notebook, in meinem Fall ein Samsung NC10 als Zweitgerät nutzen. Daneben haben sie noch ein weiteres “ausgewachsenes” Notebook oder einen Desktop PC.

Früher oder später stellt sich die Frage, wie Dateien zwischen beiden Rechnern synchronisiert werden können. Ein einfaches Kopieren ist aufwendig und man verliert schnell den Überblick.

Diese Aufgabe übernimmt Unison. Es kann im Gegensatz zu vielen anderen Lösungen wie scp oder rsync Daten in beiden Richtungen abgleichen. Dabei werden bei geänderten Dateien nur die Unterschiede und nicht die komplette Datei übertragen.

Netbooks und Notebooks synchronisieren mit Unison

Dieser Artikel zeigt, wie Unison einfach, schnell und sicher Daten zwischen zwei Rechnern abgleichen kann.

Ich verwende Ubuntu Jaunty 9.04, Unison ist ebenfalls für andere Betriebssysteme und auch für Windows erhältlich. Allerdings sollte man aufpassen, falls man auf beiden Rechnern nicht die selbe Zeichenkodierung verwendet. Damit hat Unison Schwierigkeiten.

Zur Übertragung benutze ich aus Sicherheitsgründen SSH, daneben kann Unison Daten auf lokal eingehängten Verzeichnissen synchronisieren.

Zur Vereinfachung starte ich die Synchronisation immer auf meinem stationären Rechner. Natürlich kann man es auch anders herum machen. Oder sogar von beiden Rechnern. Nur muss dann die Konfiguration auch auf beiden Rechnern vorgenommen werden.

Installation von SSH auf dem Netbook (entfernter oder Remoterechner)
Als erstes muss das Paket SSH auf dem Netbook installiert werden. Dieses dient der sicheren Kommunikation zwischen zwei Rechnern. Zur Installation kann die Synaptic Paketverwaltung benutzt werden oder man tippt im Terminal (Menü: Anwendungen->Zubehör->Terminal) folgendes ein:

sudo apt-get install ssh

Weil wir gerade auf dem Netbook sind, auch installieren wir auch gleich Unison:

sudo apt.get install unison-gtk, unison

Nun das Passwort eingeben und SSH wird installiert.

Jetzt auf den stationären Rechner wechseln, dort ebenfalls ein Terminal öffnen und auch hier Unison installieren. Dazu folgendes eingeben:

sudo apt.get install unison-gtk, unison

Wer möche, kann auch hier den SSH-Server mit dem Paket SSH installieren. Wenn aber die Sitzung von hier gestartet wird reicht auch der in Ubuntu Jaunty vorinstallierte SSH-Client.

Nun muss noch die sichere Verbindung getestet werden. Das geschieht im Terminal mit:

ssh steffen@192.168.178.25

Die IP-Adresse 192.168.178.25 muss natürlich gegen die des Netbooks ausgetauscht werden. Genauso “steffen” gegen den Benutzer auf dem entfernten Rechner. Wenn der Nutzer auf beiden Rechnern gleich ist, kann dieser auch weggelassen werden.

Die IP-Adresse erfährt man, indem man im oberen Panel auf das Netzwerksymbol mit der rechten Maustaste klickt und sich die Verbindungsinformationen anzeigt.

Da es die erste Verbindung zum Netbook ist, wird man noch gewarnt. Das muss man bestätigen. Evtl. sollte man den Fingerprint überprüfen. Anschließend ist man auf dem Remote-Rechner! Eintippen von “exit” beendet nun diese Sitzung.

Unison ausführen
Nachdem das Terminal beendet wurde, im Menü “Anwendungen->Zubehör->Unison” starten.

Als erstes wird man nach dem lokalen Verzeichnis gefragt. Ich will meine Dokumente abgleichen.

Netbooks und Notebooks synchronisieren mit Unison

Anschließend das entfernte Verzeichnis eingeben und das Protokoll SSH auswählen. Unten den Server mit seiner IP-Adresse eintragen. Der Benutzer ist auch hier optional.

Nach Bestätigung muss noch das Passwort für den Remoterechner eingegeben werden und Unison prüft die angegebenen Verzeichnisse auf Veränderungen.

Netbooks und Notebooks synchronisieren mit Unison

Hinweis: Bei der erstmaligen Synchronisation bietet es sich an, alle Dateien nur einem der beiden Rechner vorliegen zu haben. Sie werden dann durch Unison auf den anderen Rechner kopiert.

Netbooks und Notebooks synchronisieren mit Unison


Gefundene Veränderungen präsentiert Unison in einer Tabelle. Diese sollte analysiert werden. Abweichungen von der vorgeschlagenen Synchronisation können mit den Buttons in der Buttonleiste vorgenommen werden. “Skip” meint, dass der Eintrag nicht synchronisiert wird. Auch kann die Richtung der Synchronisation angegeben werden.

Netbooks und Notebooks synchronisieren mit Unison


Sind alle Einstellungen vorgenommen, wird mit “Go” die Synchronisierung gestartet.

Die hier gezeigten Möglichkeiten kratzen nur an der Oberfläche, Unison kann komplett auf der Kommandozeile bedient und in Scripte eingebettet werden.

Links:
Unison Homepage und Handbuch

Test HP Pavilion dv2

April 16, 2009 Leave a comment

Einen sehr ausführlichen Test des HP dv2 hat Golem.de veröffentlicht. Es wurde das HP Pavilion dv2-1050eg mit diskreter Grafikkarte getestet.

Wie erwartet ist das dv2 bei den Multimediainhalten schneller als ein Atom-Prozessor, allerdings bei kurzer Akkulaufzeit. Positiv fällt die größere Tastatur und das größere Display auf.

Das Display ist zwar relativ hell, aber spiegelt stark, so dass man es nicht für Außeneinsätze empfehlen kann. Das Gerät wird sehr warm, der Lüfter läuft, schnell an. Es ist Windows Vista installiert und man vermisst lt. Golem.de Hyperthreading und einen zweiten Kern.

Mehr gib’s bei Golem.de.

Categories: HP dv2, Netbook, Test

Hands-on Acer Aspire One 11 Zoll von Laptopmag

April 8, 2009 Leave a comment

Acer hat neue Aspire One in 10 und 11 Zoll vorgestellt. Das 11 Zoll Gerät ist sicherlich das interessantere. Es bietet Z-Atom Performance, ein großes, helles 11 Zoll Glossy-Display mit einer Auflösung von 1366×768 Pixeln. Das Gerät ist sehr dünn, verfügt über eine Full-size-Tastatur und ist sehr stylisch.

Laptopmag hat neben ein paar Bildern auch noch ein Video veröffentlicht. Hier geht es zum Hands-on auf Englisch.

Categories: Netbook, News

Test HP dv2 von Laptopmag

April 8, 2009 Leave a comment

Nachdem Laptopmag.com letztens eine Preview zum HP dv2 veröffentlicht hat, ich berichtigte, folgte nun der Test.
Die Preview war vielversprechend. Großes 12 Zoll Display und der neue AMD Neo Prozessor. Doch wie schlägt sich das dv2 auf dem zweiten Blick?

Der neue AMD Neo Prozessor ist wie Intels Atoms mit 1,6 GHz getaktet aber deutlich schneller. Jedoch ist er immer noch deutlich langsamer als ein Premiumsubnotebook.
Die Grafikleistung ist ausreichend für HD-Wiedergabe, das dv2 soll später auch mit einem Blue Ray-Laufwerk erhältlich sein. Ältere Spiele sind spielbar, für neuere ist es zu langsam.
Die Leisungswerte überzeugen, leider die Akkuleistung nicht. Nur 2,5h sind für ein ultraportables System zu wenig. Außerdem wird es lt. Laptopmag.com deutlich zu heiß.
Der Rest ist schnell erzählt, schickes Design, gutes Display, gute Performance, angemessener Preis aber eingeschränkte Mobilität.
Das NC20 von Samsung bietet im Vergleich eine deutlich längere Akkulaufzeit, ist billiger aber hat auch ein dunkleres Display und ist langsamer.

Hier der ausführliche Test auf Englisch:
www.laptopmag.com

Categories: HP dv2, Netbook, Test
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