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Externe Festplatte mit LUKS verschlüsseln

September 2, 2009 3 comments

Seit einiger Zeit benutze ich die in Ubuntu 9.04 Jaunty eingebaute Verschlüsselung eCryptfs für mein persönliches Verzeichnis. Das funktioniert auch sehr zuverlässig und schnell. Bisher habe ich überhaupt keine Probleme gehabt.

Nun möchte ich auch meine Backups auf einer externen Festplatte verschlüsselt speichern. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, u.A.:

  • das plattformübergreifende Truecrypt
  • das linuxbasierende Luks

Da ich nicht vorhabe Windows einzusetzen, benutze ich Luks. Außerdem ist Luks hervorragend in den Dateimanager Nautilus integriert.

Schlau gemacht habe ich mich mit diesem Artikel von Ubuntuusers.de, allerdings sind dann noch einige Fragen bei mir offen geblieben, deshalb hier eine maßgeschneiderte Anleitung. Weitergehende Information sind über den angegebenen Link verfügbar.

Als erstes ist festzustellen, wie die externe Festplatte heißt. Also einstecken und im Terminal eingeben:

sudo fdisk -l

Es werden alle Platten aufgelistet, meine heißt /dev/sdb1.

Achtung!
Bevor man weitermacht, sollte man sich versichern, dass alle Daten auf der externen Platte und auf dem eigenem System gesichert sind. Alle Daten auf der externen Platte werden gelöscht! Bei Fehlbedienung evtl. auch alle Daten auf dem eigenem System! Wie immer kann für die Richtigkeit keine Gewähr übernommen werden! Bei Unsicherheiten auf keinen Fall die beschriebenen Aktionen durchführen!

Cryptsetup installieren und in den Kernel laden:

sudo apt-get install cryptsetup
modprobe dm-crypt

Nun das verschlüsselte Gerät auf der Platte anlegen. Der Text “Platte” ist entsprechend auszutauschen. Bei mir also gegen /dev/sdb1.

sudo cryptsetup -c aes-xts-plain -s 512 luksFormat Platte

Nach eingegebener Passphrase und erfolgt die Verschlüsselung. Diese Passphrase sollte recht lang sein, Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Es ist auch möglich, die Passphrase auf einem USB-Stick zu speichern und sich die Eingabe zu sparen. Anschließend öffnen:

sudo cryptsetup luksOpen Platte luks

Der Text “Platte” muss wieder ausgetauscht werden. Bei mir also gegen /dev/sdb1. Der Name luks kann frei gewählt werden. Ich habe einfach luks stehen gelassen. Die Platte hängt jetzt im Verzeichnis: /dev/mapper/luks, muss aber noch formatiert werden. Ich habe ext4 benutzt.

sudo mkfs.ext4
/dev/mapper/luks

Und aushängen:

sudo umount /dev/mapper/luks

Ausstecken und wieder einstecken. Jetzt sollte Nautilus, der Gnome-Dateimanager nach der Passphrase fragen. Man kann sich entscheiden, ob man sie speichern möchte.

Nun muss man noch einmal zum Terminal zurück und die Benutzerrechte ändern, denn bis jetzt darf nur Root darauf schreiben. Bitte den eigenen Benutzernamen angeben.

Achtung, jetzt muss der neue Einhängepunkt angegeben werden! Diesen kann man sich in Nautilus in den Volumeneigenschaften des Datenträgers anzeigen lassen. Dazu muss mit dem Button “Computer” in die Computeranzeige gewechselt werden.

LUKS, Ubuntu, Verschlüsselung
sudo chown steffen:steffen /media/disk

Fertig!

Achtung die Platte immer korrekt aushängen!

Links
http://wiki.ubuntuusers.de/LUKS
http://wiki.ubuntuusers.de/Sicherheit

Wie immer kann für die Richtigkeit keine Gewähr übernommen werden! Bei Unsicherheiten auf keinen Fall oben beschriebene Aktionen durchführen!

Home-Verzeichnis verschlüsseln in Jaunty – Verschieben der Passphase nach /home.ecryptfs/$user

August 7, 2009 Leave a comment

In meinen früheren Artikeln habe ich gezeigt, wie in Ubuntu Jaunty das Home-Verzeichnis verschlüsselt werden kann. Diese Variante der Verschlüsselung ist sehr performant und einfach einzurichten, so dass es u.A. für ein Netbook geradezu ein Muss ist.

Dustin Kirkland, einer der Entwickler von Ubuntu hat nun in seinem Blog schrieben, dass die Passphrase im kommenden Ubuntu Karmic nicht mehr in /var/lib/ecryptfs sondern im /home/.ecryptfs/$USER gespeichert wird. Dort wird auch verschlüsselte Home-Verzeichnis selbst gespeichert.


Der Hauptvorteil ist, dass nun bei einem Backup des Home-Verzeichnisses auch die Passphrase mit gesichert wird. Auch haben viele Nutzer Home auf einer extra Partition, nun sind alle benötigten Datei in dieser Partition gespeichert.

Für
Jaunty-Anwender, die diese Variante ebenfalls benutzen wollen, hat er auch gleich die Terminal-Kommandos angegeben:

#!/bin/sh -e
cd /
grep -qs " $HOME ecryptfs " /proc/mounts || ecryptfs-mount-private
sudo mkdir -p /home/.ecryptfs/$USER
sudo chown $USER:$USER /home/.ecryptfs/$USER
sudo mv -f /var/lib/ecryptfs/$USER /home/.ecryptfs/$USER/.ecryptfs
rm -f $HOME/.ecryptfs $HOME/.Private
ln -sf /home/.ecryptfs/$USER/.ecryptfs $HOME/.ecryptfs
ln -sf /home/.ecryptfs/$USER/.Private $HOME/.Private
while ecryptfs-umount-private | grep "Sessions still open"; do
true
done
sudo chmod 700 $HOME
mv -f $HOME/.Private /home/.ecryptfs/$USER/
rm -f $HOME/.ecryptfs $HOME/.Private
ln -sf /home/.ecryptfs/$USER/.ecryptfs $HOME/.ecryptfs
ln -sf /home/.ecryptfs/$USER/.Private $HOME/.Private
ecryptfs-mount-private

Categories: Jaunty, Verschlüsselung

Open Office 3.1 in Ubuntu Jaunty installieren

May 24, 2009 Leave a comment

Open Office wurde inzwischen auf Version 3.1 aktualisiert. Diese Version wird wahrscheinlich erst in die nächste Ubuntu Version Karmic 9.10 einfließen.

Das Office Paket kann aber auch selbst aktualisiert werden.

Hinweis: Die PPA-Quellen stellen z.Z. noch keine Sprachdateien zur Verfügung. Dieser Fehler wird aber wahrscheinlich zukünftig behoben werden. Wer nicht so lange warten möchte, kann sich die fehlende Datei von hier manuell installieren.

Als erstes muss eine neue Paket-Quelle hinzugefügt werden. Dazu im Menü System -> Systemverwaltung -> Software-Quellen öffnen. In den Tab “Software von Drittanbietern” gehen und “Hinzufügen” drücken. Diese Quelle hineinkopieren:

deb http://ppa.launchpad.net/openoffice-pkgs/ppa/ubuntu jaunty main

Schließen und die Quellen neu laden lassen.

Dann muss noch der Key mit dem die Quelle signiert ist, hinzugefügt werden. Ich mache das über den Fingerprint:

Ein Terminal öffnen und diesen Befehl hineinkopieren:

sudo apt-key adv –recv-keys –keyserver keyserver.ubuntu.com
0xd2bb86e0ebd0f0a43d4db3a760d11217247d1cff

Den Fingerprint findet man auf der Oben angegebenen Launchpad-Seite. Ggf. muss der Fingerprint (der lange Text am Ende) gegen den aktuellen ersetzt werden.

Nun eine Systemaktualisierung durchführen und dazu im Terminal folgendes eingeben:

sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade

Categories: Jaunty, Open Office 3.1

Bluetooth Mouse in Jaunty (English Version)

April 28, 2009 Leave a comment

Unfortunately the pairing of my MS Bluetooth Notebook Mouse 5000 on a Hama Micro USB adapter does not work. In Intrepid it worked perfectly. But the updated BlueZ application which shippes with Jaunty has a bug.

The “Add new device” dialog shows that the mouse is connected (paired) successfully but the mouse is still in the pairing mode. Until the BlueZ is updated you can use this workaround:

  1. Do a normal pairing using the dialogue
  2. Open a terminal
  3. Write “sudo apt-get install bluez-compat
  4. And “sudo hidd –search

As result, the mouse should be paired correctly.

Categories: Bluetooth, Jaunty

Bluetooth Maus in Jaunty

April 28, 2009 Leave a comment

Ich habe schon vor einiger Zeit festgestellt, dass meine MS Bluetooth Notebook Maus 5000 in Jaunty nicht korrekt verbunden wird. Obwohl der BlueZ Dialog ein erfolgreiches Verbinden meldet, bleibt die Maus im pairing-Modus. Das tritt aber nur beim ersten Verbinden (pairing) auf.

In Intrepid funktionierte es noch wunderbar, allerdings wurde mit Jaunty eine neue Version von Bluez eingeführt, die diesen Fehler aufweist.

Bis das Team von BlueZ einen Patch veröffentlicht hat, kann man diesen Weg nutzen.

  1. Normales Pairing im Dialogfenster durchführen.
  2. Das Terminal öffnen.
  3. Das Paket bluez-compat durch eintippen von “sudo apt-get install bluez-compat” installieren.
  4. Die Maus suchen mit “sudo hidd –search“. Nun sollte sie erfolgreich gepairt sein.
Categories: Bluetooth, Jaunty

Ubuntu Jaunty – Ext3 oder Ext4 verwenden?

April 15, 2009 Leave a comment

Ubuntu Jaunty 9.04 steht vor der Tür und es stellt sich die Frage, welches Dateisystem man bei der Installation verwenden wird. Im Gegensatz zu Windows hat der Linux-Nutzer die Qual der Wahl. Gleich mehrere hervorragende Dateisysteme stehen zur Wahl. Darunter das bewährte Ext3 und das erstmals als stabil für die Installation von Ubuntu angebotene Ext4.

Soll man nun auf Ext4 setzen oder weiterhin das bewährte Ext3 verwenden?

Welche Vorteile bietet Ext4 gegenüber Ext3?

  • Leicht gestiegene Geschwindigkeit
  • Größenbeschränkungen nach hinten geschoben
  • Kompatibel mit Ext3
  • Der Dateisystemcheck ist schneller

Ubuntu: For Desktops, Servers, Netbooks and in the cloud


Mit Ext4 liegt die neue maximale Größe für ein Dateisystem bei 1 Exa Byte, Dateien dürfen bis 16 Tera Byte groß sein. Bei Ext3 durfte nur 16 Tera Byte (architekturabhängig) groß sein.

Wie in den Benchmarks (siehe Links Unten) zu sehen ist, ist Ext 4 leicht schneller als Ext3. Allerdings sollte man keine Wunder erwarten.

Es ist also nicht zwingend notwendig umzusteigen, trotzdem kann es für bestimmte Anwender interessant sein.

Längere Schreibverzögerung
Die Schreibverzögerung liegt bei bis zu 60sec, während bei ext3 nur 5 Sekunden üblich waren. Wenn ein Programm abstürzt, kann es sein, dass Änderungen aus der letzten Minute nicht gespeichert sind.

Tool-Unterstützung von Ext4
Wie immer bei neuen Techniken, kann es eine Weile dauern, bis alle Tools Ext4 unterstützen. Da Ext4 schon einige Zeit in vorliegt unterstützen die wichtigsten es schon.

Für wen ist Ext4 geeignet?
Es liegt zwar in der stabilen Version vor, jedoch sollten vorsichtige Naturen lieber auf ext3 zurückgreifen.

Große Video, Bildersammlungen und alle, die die Grenzen von Ext3 erreichen sollten einen Umstieg in Betracht ziehen.

Ist eine Konvertierung / ein Upgrade von EXT3 zu EXT4 möglich?
Ja, mit ein paar Kommandos ist eine Konvertierung möglich, aber nur neue Daten werden in den ext4 Datenstrukturen geschrieben.

Voraussetzung: installiertes tune2fs und fsck-Tools, diese sind in Ubuntu im Paket e2fsprogs

  1. unmount yourfilesystem
  2. tune2fs -O extents,uninit_bg,dir_index /dev/yourfilesystem
  3. fsck -pDf /dev/yourfilesystem

Vor der Umstellung bitte alle Daten sichern! Man sollte seine wichtigen Daten immer 2 Mal haben. Das Original und die Kopie.

Zwei Empfehlungen von mir für den Umstieg:

Der Umstieg mit dem geringsten Aufwand
Ein neues System z.B. mit Ubuntu Jaunty frisch auf ext4 aufsetzten
Datenpartition konvertieren, allerdings werden nur neue Daten in den Datenstrukturen von ext4 verwaltet.

Der Umstieg in der sicheren Variante
Systempartition auf Ext3 belassen und nur die Datenpartition mit Ext4 neu formatieren. Das ist vor allem für große Medienbibliotheken interessant.

Nutzung unter Windows?
Mir ist noch kein Windowstreiber bekannt. Von Windows aus kann also nicht zugegriffen werden. Das kann sich aber bald ändern.

Was ist mit SSDs?
Wie immer ist Vorsicht geboten, da SSDs meist nicht so viele Lese-/Schreibzyklen zulassen. Oft wird für SSDs empfohlen ext2 zu verwenden, da es kein Journal besitzt und so Lese-/Schreibzyklen minimiert werden.

Links

  • http://de.wikipedia.org/wiki/Ext4
  • http://kernelnewbies.org/Ext4
  • Filesysteme im Vergleich http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_file_systems
  • Performance-Test: http://www.pro-linux.de/berichte/ext4/ext4.html
  • zum 60sec Bug: http://www.heise.de/newsticker/Moeglicher-Datenverlust-bei-Ext4–/meldung/134346

Categories: EXT3, EXT4, Jaunty, Ubuntu

Test Ubuntu 9.04 Jaunty Jackalope auf dem Samsung NC10

April 1, 2009 2 comments

Nach dem ersten Preview von Ubuntu Jaunty Jackalope 9.04 direkt nach dem Erscheinen der Beta-Version am 26.3 folgt nun ein detailierterer Blick auf neue Funktionen mit der Samsung NC10 Brille.

Die Installation von Jaunty habe ich in einem Video-Tutorium auf meinem Channel www.youtube.com/stesind gezeigt.

Auf einem Samsung NC10 spielt sie sich relativ problemlos ab. Die größte Herausforderung ist das erstellen eines bootfähigen USB-Sticks. WLAN, Sound und auch die meisten Funktionstasten funktionieren out-of-the-Box. Der bei Netbooks vielfach eingesetzte Atheros 7005 WLAN-Chip wird automatisch erkannt und unterstützt. Es muss also kein Treiber aus den Backport-Quellen aktiviert werden.
Hier die Übersicht über die Funktionstasten:

Es funktioniert:
- Lautstärke hoch/runter
- Helligkeit hoch/runter
- Energieanzeige anzeigen
- Nummernblock ein/aus
- Sound mute
- Touchpad aus/an
- Energiesparmodus

nicht geht:
- Backlight an/aus
- WLan an/aus

Daneben gibt es auch noch ein neues Benachrichtigungssystem. Dieses zeigt in der oberen rechten Ecke Information wie WLAN, Lautstärke, Bildschirmhelligkeit und Energieanzeige.

WLAN-Information:
Test Ubuntu JauntyBildschirmhelligkeit:

Test Ubuntu Jaunty
Bei Neustart und Herunterfahren wird jetzt nachgefragt, und maximal 60 Sekunden gewartet. Test Ubuntu Jaunty
Auf ein neues Programm hat es in Jaunty geschafft. Der Computer Janitor ist in der Systemverwaltung zu finden und hält auf Nachfrage das System sauber. Bei mir hat er allerdings nur nicht mehr benötigte Pakete zum Löschen vorgeschlagen. Diese Funktion Test Ubuntu Jauntygab es bisher auch schon in der Synaptics Paketverwaltung.

Was für die tägliche Arbeit wichtiger ist, sind die aktualisierten Programmversionen. Dazu zählen beispielsweise Open Office 3.01, Pidgin 2.5.5 und Ekiga 3.2.

Beim Design hat sich nicht so viel getan. Es gibt ein neues Anmeldefenster und 2 neue Hintergrundbilder. Vielleicht kommt auch noch ein neues Standardtheme bis zur finalen Version.

Auf meinem Samsung NC10 zeigt er bei maximaler Helligkeit eine Laufzeit von 4:30h an, bei Ubuntu Intrepid waren es noch 3:50h.

Wer Probleme mit dem internen Mikrofon hat sollte sich mein Tutorial dazu auf www.youtube.com/stesind anschauen. Bei mir und vielen anderen reicht es nähmlich, Einstellungen im Alsamixer zu tätigen. Eine Aktualisierung der Alsa-Pakete ist nicht notwendig.

Fazit
Die neue Version Ubuntu Jaunty Jackalope 9.04 ist keine Revolution aber eine gelungene Evolution. Besonders für Netbooks eignet es sich, da der vielfach eingesetzte Atheros 7005 WLAN-Chip jetzt automatisch funktioniert.

Ein Umstieg ist also sehr empfehlenswert. Allerdings sollte man doch auf die finale Version warten, die am 26.4. erscheinen soll.

Categories: Jaunty, Netbook, Test, Ubuntu

Ubuntu 9.04 Jaunty Jackalope auf dem Samsung NC10

April 1, 2009 2 comments

Der Vorgänger Ubuntu Intrepid 8.10 hat uns schon mit einer weitgehenden Unterstützung verwöhnt. Wenn ich an meinen alten EEEPC 704 denke…

Um Ubuntu zum laufen zu bewegen, waren damals noch einige Klimmzüge notwendig. Aber lang, lang ist’s her. Schon über ein Jahr und die Netbookwelt hat sich rasant weiterentwickelt. Aus 7 Zoll sind 10, aus 4 Gig sind 160 geworden. Und auch bei der Softwareunterstützung hat sich einiges getan.

Da war es beim Ubuntu Intrepid ja schon fast langweilig geworden. Immerhin hat es den Forscherreiz angestachelt, dass man für die die WLAN-Treiber die Backports-Quellen freischalten musste. Und auch das Finden von Workarounds für die nicht funktionierenden Helligkeitstasten hat in manchem Mann den kindlichen Spieltrieb geweckt.

Nun hat sich das Ubunturad ein halbes Jahr weiter gedreht und siehe da, keine spieltriebbefriedigenden Workarounds mehr notwendig. Der Samsung NC10 wird nun komplett und out-of-the-box unterstützt.

WLAN, Sound, die Funktionstasten für Lautstärke und Helligkeit funktionieren. Sogar die Energieinformationen lassen sich mit der zugehörigen Funktionstaste auf den Bildsschirm zaubern. Auch wird die Bildschirmauflösung korrekt erkannt.

Die einzigen Stolpersteine sind, das Ubuntu auf einen USB-Stick zu bekommen und die Desktop-Effekte auszuschalten, damit das Installationsfenster mit der ALT-Taste verschoben werden kann. Dieses ist nähmlich zu groß für den kleinen Bildschirm. Wie man das macht, habe ich im Video beschrieben.

Wer es nachvollziehen will. Ich habe auf meinem Youtube-Channel ein Video dazu eingestellt. Dieses ist zwar mit einer virtuellen Box aufgenommen, aber die Installation erfolgt genauso.

Trotzdem sehe ich noch Verbesserungsbedarf bei der Netbookunterstützung von Ubuntu. Der Energieverbrauch liegt immer noch über dem von Windows. Das ist auch kein Wunder, bei Linux lassen sich die Treiber nicht in einen Stand by Modus versetzten. D.h. WLAN und USB ist immer an, auch wenn es nicht genutzt wird. An diesem Thema sind die Kernel Entwickler zwar schon dran, es wird wohl noch eine Weile dauern.

Bei mir wird eine Laufzeit von 4:30h angezeigt, bei maximaler Helligkeit, WLAN und Bluetooth an.


Categories: Jaunty, Netbook, Test, Ubuntu

Neue Tutorien für Ubuntu 9.04 Jaunty

April 1, 2009 Leave a comment

Ich habe pünktlich zur Beta von Ubuntu 9.04 Jaunty Jackalope neue Tutorien erstellt und in meinen Youtube Channel hochgeladen.

Hier ist der Link zu meinem Youtube Channel:

www.youtube.com/stesind

Diesmal richten sich die Tutorien an Einsteiger. Aber bitte Vorsicht. Obwohl die Beta-Version schon stabil ist, sollte man wissen was man tut. Backups von allen wichtigen Daten sollte man vorher unbedingt auf externen Datenträgern speichern.

Die Beta kann ich Nutzern von Netbooks empfehlen. Beispielsweise wird jetzt mein Samsung NC10 komplett unterstützt.

Categories: Jaunty, Tutorium, Ubuntu

Juhu Jaunty Jackalope Beta ist da!

March 28, 2009 Leave a comment

Die neue Version des Ubuntu-Linux Version 9.04 mit dem unaussprechlichen Namen ist da! Für alle, die nicht wissen was ein Jaunty Jackalope ist hier ein Wiki-Beitrag:

Jaunty Jackalope

Also wir haben es mit einem lebhaften Hasen mit Geweih zu tun. Wieder ein bischen zum unnützen Wissen dazugepackt.

Seit gesten bin ich fleissig am Testen. Und was soll ich sagen, leider keine Überraschungen. Alles wie erwartet. Die Programmversionen sind alle auf den neuesten Stand gebracht worden. Treiber wurden aktualisiert. Nun wird auch mein NC10 komplett unterstützt. Siehe den speziellen Beitrag zum Samsung NC10 und Ubuntu Jaunty.

Categories: Jaunty, News, Ubuntu
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