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Archive for May, 2009

Open Office 3.1 in Ubuntu Jaunty installieren

May 24, 2009 Leave a comment

Open Office wurde inzwischen auf Version 3.1 aktualisiert. Diese Version wird wahrscheinlich erst in die nächste Ubuntu Version Karmic 9.10 einfließen.

Das Office Paket kann aber auch selbst aktualisiert werden.

Hinweis: Die PPA-Quellen stellen z.Z. noch keine Sprachdateien zur Verfügung. Dieser Fehler wird aber wahrscheinlich zukünftig behoben werden. Wer nicht so lange warten möchte, kann sich die fehlende Datei von hier manuell installieren.

Als erstes muss eine neue Paket-Quelle hinzugefügt werden. Dazu im Menü System -> Systemverwaltung -> Software-Quellen öffnen. In den Tab “Software von Drittanbietern” gehen und “Hinzufügen” drücken. Diese Quelle hineinkopieren:

deb http://ppa.launchpad.net/openoffice-pkgs/ppa/ubuntu jaunty main

Schließen und die Quellen neu laden lassen.

Dann muss noch der Key mit dem die Quelle signiert ist, hinzugefügt werden. Ich mache das über den Fingerprint:

Ein Terminal öffnen und diesen Befehl hineinkopieren:

sudo apt-key adv –recv-keys –keyserver keyserver.ubuntu.com
0xd2bb86e0ebd0f0a43d4db3a760d11217247d1cff

Den Fingerprint findet man auf der Oben angegebenen Launchpad-Seite. Ggf. muss der Fingerprint (der lange Text am Ende) gegen den aktuellen ersetzt werden.

Nun eine Systemaktualisierung durchführen und dazu im Terminal folgendes eingeben:

sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade

Categories: Jaunty, Open Office 3.1

Facebook Chat für Empathy

May 23, 2009 Leave a comment

Empathy ist der Standard Messenger für Gnome, bietet gegenüber Pidgin experimentellen Video und Audio Support. Wichtiger ist mir jedoch, dass Passwörter in Seahorse verschlüsselt abspeichert werden. Pidgin speichert Passwörter im Klartext ab!

Leider bietet Empathy keine Möglichkeit ein Konto für Facebook anzulegen. Pidgin dagegen bietet diese Möglichkeit nach Installation eines Plugins.

Trotzdem ist es möglich Facebook für Empathy freizuschalten.

Facebook Chat für Empathy

Empathy benutzt die Libpurple-Bibliotheken, die auch Pidgin benutzt. Wenn das Facebook-Plugin für Pidgin installiert ist, steht es somit auch potentiell Empathy zur Verfügung.

Das Facebook-Plugin kann in der aktuellen Version von der Projektseite heruntergeladen werden oder über die Paketverwaltung installiert werden. Beispielsweise im Terminal mit:

sudo apt-get install pidgin-facebookchat

Falls Empathy noch nicht installiert ist, dieses jetzt nachholen:

sudo apt-get install empathy

Nun müssen die Empathy Konfigurationsdateien angepasst werden. In einem Terminal die folgende Datei mit dem nano Editor öffnen:

sudo nano /usr/share/telepathy/managers/haze.manager

und das folgende hinzufügen:

[Protocol bigbrownchunx-facebookim]
param-account=s required
param-password=s required
param-server=s
param-facebook_hide_self=true
param-facebook_set_status_through_pidgin=0
param-facebook_get_notifications=1
param-facebook_max_msg_retry=2
default-host=www.facebook.com
default-facebook_hide_self=true
default-facebook_set_status_through_pidgin=false
default-facebook_get_notifications=true
default-facebook_max_msg_retry=2

mit ESC, ESC und X speichern, verlassen und anschließend eine neue Datei anlegen:

sudo nano /usr/share/mission-control/profiles/bigbrownchunx-facebookim-haze.profile

Jetzt folgendes hinein kopieren:

[Profile]
Manager=haze
Protocol=bigbrownchunx-facebookim
DisplayName=Facebook (Haze)
IconName = im-facebook
ConfigurationUI = haze
Capabilities = chat-p2p, supports-alias, supports-avatars, supports-roster
VCardDefault = 1
VCardField = X-FACEBOOK
SupportedPresences = hidden

Icons können hier heruntergeladen werden und beispielsweise auf den Desktop entpackt werden.

cd ~/Desktop
wget http://pidgin-facebookchat.googlecode.com/files/facebook_icons.zip
unzip facebook_icons.zip

Anschließend an die richtige Stelle kopieren:

sudo cp ~/Desktop/16/facebook.png /usr/share/empathy/icons/hicolor/16×16/apps/im-facebook.png
sudo cp ~/Desktop/22/facebook.png /usr/share/empathy/icons/hicolor/22×22/apps/im-facebook.png
sudo cp ~/Desktop/48/facebook.png /usr/share/empathy/icons/hicolor/48×48/apps/im-facebook.png

Referenz: http://code.google.com/p/pidgin-facebookchat/wiki/How_To_Install

Categories: Empathy, Facebook

Mit SSH GUI-Anwendungen auf entferten Rechnern starten

May 22, 2009 Leave a comment

Kürzlich habe ich zwei Artikel zu SSH (secure shell) veröffentlicht:

Mit SSH können sichere Verbindungen zu entferten Rechnern hergestellt werden. Auf diesen kann dann im Terminal gearbeitet werden. Es ist auch möglich, mit scp und sftp Dateien zu kopieren. Andere Protokolle können getunnelt werden.

Beispielsweise kann die Ausgabe von grafischen (GUI) Anwendungen getunnelt werden. Damit ist es möglich auf dem lokalen Rechner eine Anwendung anzuzeigen, die auf dem entfernten Rechner läuft.

Das kann man mit dem Parameter -X (großes X) erreichen. Bsp.:

ssh -X user@beispielIP

Die GUI-Anwendung wird dann durch Eingabe des Programmnamens in dem Terminal gestartet. Das funktioniert meist nur unter Unix/Linux.

Bei einer langsamen Verbindung kann man zusätzlich den Parameter -C benutzen, um die Übertragung zu komprimieren. Dabei wird natürlich auch Zeit für die Komprimierung benötigt. Bsp.:

ssh -C -X user@beispielIP

Categories: SSH, Verschlüsselung

SSH mit Public Keys einsetzten

May 21, 2009 Leave a comment

In meinem Artikel Netbooks und Notebooks synchronisieren mit Unison
habe ich SSH für den Datenaustausch benutzt.

Ich zeige in diesem Artikel, wie man die obige Lösung um das Public Key Verfahren erweitert.

SSH heisst Secure Shell und ermöglicht das sichere und verschlüsselte Arbeiten in einem Terminal auf einem entfernten Rechner. Daneben wird auch Dateiübertragung mit SCP und sFTP, sowie das Tunneln von anderen Protokollen unterstützt.

Zur Installation benutzt man auf dem entfernten Rechner:

sudo apt-get install ssh

Die Verbindung zum entfernten Rechner wird mit

ssh user@ipadresse

auf dem lokalen Rechner aufgebaut. Der User kann weggelassen werden, wenn es der selbe wie auf dem lokalen Rechner ist.

Anschließend muss man das Passwort eingeben. Das ist nicht nur unkomfortabel sondern stellt auch je nach Passwortstärke ein Sicherheitsrisiko da.

Besser ist es das Public Key Verfahren einzusetzen. Dazu muss zuerst ein öffentlicher Schlüssel erzeugt werden. Das geschieht auf dem lokalen Rechner mit

ssh-keygen -t rsa

Es kann ein DSA oder RSA Schlüssel erzeugt werden. Vor- und Nachteile werden z.B. hier beschrieben. Der erzeugte Schlüssel sollte durch eine Passphrase gesichert werden.

Der erzeugte Schlüssel muss jetzt mit

ssh-copy-id -i ~/.ssh/id_rsa.pub user@ipadresse

auf den entfernten Rechner übertragen werden.

Anschließend kann die Verbindung benutzt werden um auf dem entfernten Rechner die ssh-Anmeldung mit Passwort auszuschalten.

sudo nano /etc/ssh/sshd_config

Anstatt nano kann jeder Editor benutz werden. Es sollten folgende Werte gesetzt werden:

PasswordAuthentication no
UsePAM no

Nun Speichern (ESC,ESC,x) und mit

sudo /etc/init.d/ssh reload

die SSH-Einstellungen auf dem entferten Rechner neu laden. Von nun ab kann man sich nur noch per Public Key auf dem entferten Rechner einloggen.

Den gespeicherten Schlüssel im Verzeichnis .ssh sollte man in die Sicherung mit einbeziehen.

Categories: SSH, Unison

Shell: Mülleimer leeren

May 19, 2009 Leave a comment

Wenn man in der Shell den Mülleimer leeren muss:

Bei sich selbst:

rm -rf ~/.local/share/Trash/files/*

und bei anderen Nutzern:

sudo rm -rf home/Beispieluser/.local/share/Trash/files/*

Categories: Mülleimer leeren, Shell

Yalm und Open Source – Meinung

May 18, 2009 Leave a comment

Noch eine Anmerkung zum neuesten Yalm: Im Vorwort wird über die mangelnde Resonanz nicht nur bei Yalm sondern auch ganz allgemein in der Open Source Welt gesprochen.

Das ist schon war, große Resonanz in Form von Kommentaren habe ich auch auf dieser Seite nicht. Die muss man sich aus Google Analytics holen, dort sieht man Anzahl und Dauer der Seitenansichten. Bei Open Source Projekten ist es schwer Geld zu verdienen, was kann dann also Motivation der Entwickler sein? Zumindest kurzfristig “Schulterklopfen”. Langfristig wird aber nichts um das Geld verdienen herumführen. Warum sollte jemand sonst Stunden, Tage und Monate Arbeit in ein Projekt investieren?

Open Source lebt nur durch Mitarbeit. Nicht jeder kann programmieren, aber Wiki-Artikel schreiben, Anregungen geben, Testen und Fehler melden. Ohne die Mitarbeit von allen, wird man keine Open Source Projekte haben.

Aus diesem Grund blogge ich auch. Geld kann man damit jedenfalls nicht verdienen. Jedenfalls nicht, indem man viel Zeit in gut recherierte Artikel investiert. Das geht vielleicht oder bestimmt, indem man nur Artikel von anderen Seiten verlinkt, ohne eigenen Aufwand zu investieren, wie man es beispielsweise bei Netbooks sieht. Aber so kommt die Open Source Gemeinde nicht weiter.

Categories: Yalm Magazin

Yalm Magazin 5/2009 erschienen

May 18, 2009 Leave a comment
Categories: Yalm Magazin

Online Speicher Dropbox ausprobiert

May 14, 2009 Leave a comment

Nach den Meldungen zu Ubuntu One in den letzten Tagen habe ich mich entschlossen mal die Dropbox auszuprobieren. Diese bietet ebenfalls eine gute Integration in Ubuntu und 2GByte Speicher.

Online Speicher Dropbox ausprobiert

Ich benutze die Dropbox um z.B. große Videos für meine Freunde zum Download bereit zu stellen. Verteilt wird dann einfach ein Link auf diese Dateien. Private Dateien wie Backups stelle ich lieber nicht online.

Die Installation gestaltet sich recht einfach, da es ein Repository für Ubuntu gibt. Bei der Installation wird ein Dropbox-Verzeichnis angelegt. In dieses müssen Dateien, die hochgeladen werden sollen, hineinkopiert werden (siehe Bild Oben).

Das Hochladen erfolgt dann automatisch. Der aktuelle Status kann mit am Dropbox-Symbol im Panel abgelesen werden. Ebenso werden die Dateien im Dropbox-Verzeichnis markiert.

Wenn eine Datei vollständig hochgeladen ist, steht im Kontextmenü (rechte Maustaste) ein neuer Menüpunkt Dropbox zur Verfügung. Dort kann man sich verschiedene Revisionen anschauen und einen Web-Link auf die im Public-Verzeichnis gespeicherte Datei erhalten.

Leider führt der Weblink gleich zur Anzeige der Datei. Wenn man die Datei herunterladen möchte, kann man ?dl an das Ende des Links anhängen. Daraufhin wird man gefragt, ob die Datei geöffnet oder gespeichert werden soll.

Weiter Möglichkeiten bietet das Webfrontent.

Online Speicher Dropbox ausprobiert
Eine hervorragende Installationsanleitung befindet sich hier im Wiki von Ubuntuusers.

Categories: Dropbox

Ubuntu One gestartet

May 13, 2009 Leave a comment
Der Cloud Computing Dienst Ubuntu One von Cannonial, der Firma hinter Ubuntu ist als Beta gestartet. Er bietet ähnlich wie Dropbox 2GByte kostenlosen Online Speicher und eine nahtlose Integration in den Nautilus Dateibrowser.

Voraussetzung sind ein User bei Launchpad, Ubuntu Jaunty 9.04 und eine Einladung. Diese gibt es hier. Wer mehr Speicher benötigt, soll später für 10$ 10GByte erhalten.

Alternativen sind das für die meisten Plattformen erhältliche Dropbox oder nur unter Windows LiveDrive.

Weitere Informationen hier.

Hilfe bei Problemen mit Intel-Grafik in Ubuntu Jaunty

May 8, 2009 Leave a comment

Immer wieder wird von Performance-Einbrüchen in Ubuntu Jaunty bei Verwendung des Intel Treibers berichtet.

Auf der Wiki-Seite von Ubuntu.com werden Anleitungen zum Beheben dieser Probleme bereit gestellt.

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